Platz 3 beim Kombiturnier

Noch nie war es so knapp in Gräfenhainichen! Als am Ende alle Platzierungen ausgezählt wurden, trennten Ersten und Letzten gerade mal zwei Platzziffern. Sieger unter diesmal sechs Teams wurde der Gastgeber, ein Novum in der langjährigen Geschichte des Turniers.

Für die fuß brothers lief es im Fußball wie gehabt: Vier Siege, drei davon deutlich, nur gegen die routinierten Bischofswerdaer lagen wir schnell hinten und mussten dann gegen ihr Abwehrbollwerk anlaufen. Es blieb beim 0:1, womit der 2. Platz im Fußball besiegelt war. Bei einer Torquote von 10:2 eine standesgemäße Angelegenheit, und auch die Treffer wurden im Team gut aufgeteilt!

Richtig spannend ging es dann im Schach zu, denn die fußballerisch schwächeren Mannschaften erwiesen sich hier als stark, allen voran Gräfenhainichen. Doch auch Leipzig, Magdeburg, Merseburg und die brothers lieferten sich einen Kampf auf Augenhöhe. Torwart Maik coachte uns mit Anfeuerung durchs Turnier. Leider gelang es uns nicht, unsere 29 Brettpunkte (das drittbeste Ergebnis) so zu verteilen, dass eine erquickliche Zahl von Mannschaftspunkten herausgesprungen wäre. Wir verloren mehrmals denkbar knapp und wurden so im Schach unglücklich Fünfter. Unsere Einzelergebnisse:

Tschig 6 aus 10
Isi 3 aus 10
Badja 4 aus 10
Honza 8 aus 10
Köhlmann 5 aus 10
Jojo 1 aus 5
Sosa 2 aus 5

Das kann sich insgesamt sehen lassen, und so war es wohl gerecht, dass es letztlich für uns zu einem "Medaillenrang" reichte. Da sage und schreibe vier Mannschaften auf die identische Platzziffer 7 kamen, musste die Priorität des Fußballresultats entscheiden. So landete Bischofswerda auf 2, und wir rutschten auf Platz 3.

Als erfreuliche Randnotiz sei vermerkt, dass die im Vorjahr in die Kritik gekommenen Titelverteidiger aus Merseburg diesmal mit einer ganz jungen, eigenen Truppe aufliefen, die im Fußball große Moral zeigte und im Schach richtig gut war. Überhaupt war die Stimmung in diesem Jahr sehr angenehm. Und dass am Ende auch mal die Gastgeber jubeln durften, war ihnen nach all den Jahren nur zu gönnen.

14. November 2010

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