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Schachtraining:

Montag, 19.00 - 22.00 Uhr
Onlinetraining - Gäste willkommen

Kölner Karneval bei den fuß brothers

Die dritte Runde der DSOL fiel mitten in die Faschingszeit. Und da waren wir gleich zweimal hintereinander in Köln zu Gast. Die erste Mannschaft startete am Dienstag beim Kölner SK Dr. Lasker II. Und Mittwoch spielte dann die zweite Mannschaft beim Klub Kölner Schachfreunde. Folgt den Links, um Wolframs Spielberichte lesen zu können!

14. Februar 2021

2. Runde der DSOL

Diese Woche fand die 2. Runde der Deutschen Schach-Online-Liga statt. Beide Mannschaften der fuß brothers hatten virtuelle Heimspiele. Wolfram hat sie ausführlich für uns dokumentiert:
Bericht 1. Mannschaft
Bericht 2. Mannschaft

6. Februar 2021

Auftaktniederlage für die 2. Mannschaft bei der DSOL

Ein spannender Kampf für fuß brothers II in der 10. Liga, Gruppe B, und am Ende doch mit 1:3 verloren ... weiterlesen

22. Januar 2021

Spannendes 2:2 zum Auftakt der DSOL

Die Deutsche Schach-Online-Liga geht in die zweite Runde mit 385 Mannschaften in 13 Ligen. Und die fuß brothers sind dabei. Sogar mit zwei Mannschaften – in der 2. Liga, Gruppe C, und in der 10. Liga, Gruppe B.

Unser Spitzenteam macht den Auftakt – „auswärts“ bei Königsspringer Hamburg. Zu Beginn die Aufregung – wird alles klappen, wer muss sich wann, wie und wo einloggen? Wenigstens das Warum ist klar: endlich wieder richtig spielen in dieser quälend langen Corona-Zeit ... weiterlesen

21. Januar 2021

Ehrenvolle Pokalniederlage

Im Viertelfinale des Thüringenpokals mussten sich die fuß brothers nach hartem Kampf dem Team von Vimaria Weimar mit 1½:2½ geschlagen geben.

Die hochmotivierten Gäste ließen es sich nicht nehmen, mit den Brettern 1, 3, 4 und 5 ihrer Thüringenliga-Mannschaft beim niederklassigen Gegner anzutreten. Doch auch wir hatten eine spielstarke Truppe am Start und so entwickelten sich enge Partien. Richard fand an Brett 4 gegen den jungen Marlon Bock nicht gut aus der Eröffnung und verlor im Streben nach Aktivität schnell einen Bauern, ohne Kompensation nachweisen zu können. Nachdem im weiteren Verlauf ein zweiter Bauer verloren ging, sah Rich schon wie der sichere Verlierer aus. Aber einmal mehr bewies er im Schwerfigurenendspiel seine praktischen Fähigkeiten und eroberte schließlich noch einen halben Punkt.

Am Spitzenbrett stand Step nach einer Ungenauigkeit ein wenig passiv, doch er spielte umsichtig und originell. Nach einem riskanten Bauernopfer seines Kontrahenten Mathias Philipp entstand eine zweischneidige Stellung mit sechs Schwerfiguren auf dem Brett, in der alle drei Ergebnisse möglich schienen. Leider übersah Step eine taktische Finesse, wonach seine Position schwer zu verteidigen war. So kamen die Weimarer Gäste zu einem wichtigen Punkt.

Wichtig vor allem deshalb, weil Frank an Brett 2 gegen Michael Philipp eigentlich von Anfang an gut stand und den Stellungsvorteil kontinuierlich ausbaute. Nach dem Damentausch war das weiße Figurenspiel in Kombination mit vorpreschenden Bauern entscheidend, da Schwarz nicht rechtzeitig zur Befreiung seiner Figuren am Damenflügel kam. Ein feiner Sieg unseres wiedererstarkten Routiniers!

Basti kam an Brett 3 angesichts der Umstände die undankbare Aufgabe zu, eine komplexe Stellung so zu bewegen, dass sie ihm Gewinnchancen bieten sollte. Das tat er mutig und ideenreich, doch letztlich ohne Erfolg. Es war dennoch schön zu hören, dass sein äußerst erfahrener Gegner Andreas Günther ihm nach der Partie Respekt für die anspruchsvolle Partiegestaltung zollte.

So stehen unterm Strich anderthalb Punkte gegen den Favoriten aus Weimar, und das kann sich sehen lassen. Hoffen wir, dass wir das nächste halbe Jahr ohne Mannschaftsschach fröhlich überstehen und im Frühjahr 2021 zum Schlussspurt in den Ligen gut gewappnet sind!

20. September 2020

Lange Fahrt und großer Kampf

Im Achtelfinale des diesjährigen Thüringenpokals hat die Schachmannschaft der fuß brothers in Leinefelde einen äußerst knappen Sieg errungen.

Nach gemeinsamer 100-minütiger Zugfahrt in den nordwestlichen Zipfel Thüringens entwickelte sich schnell ein spannender Kampf. Frank schien an Brett 1 besser aus der Eröffnung gekommen zu sein, doch als er im 15. Zug ein Remisangebot erhielt, war die Position schon unübersichtlicher, als ihm lieb war. So kam die Partie zu einem schnelleren Ende als erwartet und beide Spitzenspieler beugten sich anschließend tief in die Analyse.

An Brett 4 nutzte Wolfram aufmerksam ein taktisches Versehen seines Kontrahenten und erhielt so zwei Leichtfiguren für einen Turm. Durch ein feinsinniges Springermanöver und unter Ausnutzung von Damenfangmotiven gelang es ihm in der Folge, die einzige Leichtfigur des Gegners abzutauschen, wonach Wolframs Läuferpaar neben dem Materialvorteil das entscheidende Stellungsmerkmal war. In einer klar gewonnenen Position unterschätzte er jedoch einen Moment lang die Öffnung der b-Linie und plötzlich tauchten zwei gegnerische Schwerfiguren auf der 2. Reihe auf. In den entstehenden hochkomplizierten Verwicklungen behielt Wolframs erfahrener Gegenüber die Oberhand, sodass ein sicher geglaubter Punkt verlorenging.

Nun hatten wir noch Step und Rich im Rennen und brauchten anderthalb Punkte aus den beiden Partien. Step war im Angenommenen Damengambit mit Schwarz gut gestartet und verfügte ausgangs der Eröffnung über das bessere Figurenspiel. Doch alle Versuche, den optischen Vorteil in Zählbares umzumünzen, wurden abgewehrt. Am Ende blieb nur der Übergang in ein Turmendspiel mit Minusbauer, das jedoch recht elementar theoretisch remis war. Steps Gegner Thomas Frank verzichtete fairerweise bei knapper Zeit auf ausgedehnte Versuche, das Gegenteil zu beweisen.

So hing alles an Rich, der an Brett 3 nach einem frühen positionellen Fehlgriff lange Zeit einen ungelenken Isolani verteidigen musste. Peu à peu schlich er sich aus der Passivität und gewann auf originelle Weise einen wichtigen Bauern. Das resultierende Endspiel mit Dame, Springer und vier verbundenen Bauern gegen Dame, Läufer und drei Bauern (davon jedoch einer entfernt und weit vorgerückt) war extrem kompliziert. Doch nun bewies Rich seine Klasse. Mit geduldigen Manövern, exzellentem Timing und einem noch geduldigeren Springer, der einfach nur auf dem Feld d6 verharrte und Präsenz in alle Richtungen zeigte, stellte er nach und nach mehr Probleme für den gegnerischen König. Ein schwarzer Bauer auf e3 leistete dabei gute Hilfestellung. In den allerletzten Minuten des großen Showdowns gewann Rich zunächst den Läufer, büßte dabei jedoch drei seiner Bauern ein. Die Krönung war im 62. Zug ein Springerrückzug nach f7, nachdem der Rappe zuvor wohl 30 Züge stillgehalten hatte. Plötzlich waren die Mattdrohungen nicht mehr abzuwehren und der Mannschaftssieg gerettet. Bei Gleichstand sah uns die Berliner Wertung mit einem Pünktchen im Vorteil ...

Unser Dank gilt den überaus fairen und freundlichen Gastgebern aus Leinefelde, die auch die mühsame Organisation des Pokalspiels unter widrigen Umständen akkurat gewährleisteten! Sie haben uns einen großen Kampf geliefert, in dem der Schachgott diesmal auf unserer Seite war.

30. August 2020

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